Selbstleiterschaft

Durch ein Gespräch mit einem Leiter, der gerade durch einen grosses Wechsel in seinem Dienst geht, bin ich ganz neu auf das Thema Selbstleiterschaft gestossen. Es ist die Aufgabe eines Leiters und eigentlich eines jeden Christen sich regelmässig wichtige Lebens- und Glaubensfragen zu stellen. In der Vergangenheit habe ich einiges zu diesem Thema gearbeitet und stelle euch die wichtigsten Selbstleiterschaftsfragen stichwortartig vor.


Prüft euch! Stellt selbst fest, ob euer Glaube noch lebendig ist! Oder ist bei euch nichts mehr davon zu merken, daß Jesus Christus unter euch lebt? 2.Kor.13,5
 
1.     Entfalte und entwickle ich mich in meiner Berufung?
o   Mache ich immer noch das, was Jesus mit gezeigt hat und was er mir ins Herz gelegt hat?
o   Jesus: Ich tue nur, was ich den Vater tun sehe…
o   Kenne ich meine Berufung? Habe ich noch klare geistliche Ziele im Leben?
o   Oder bin ich inzwischen dabei gelandet, es nur noch den Menschen recht zu machen, oder es mir recht zu machen
o   Bin ich ein Berufener Gottes oder nur noch ein Getriebener? Lebe ich noch bewusst?
o   Schreibe doch einmal selbst deine Grabrede. Was hättest du gerne, dass man über dich sagt. Wofür willst du einmal gelebt haben. Was sind die grossen Werte in deinem Leben? Was ist deine Vision?
2.     Ist meine Leidenschaft und meine Motivation für Gott, sein Königreich und die Christen immer noch heiss
o   Wie steht es um die geistliche Temperatur meines Lebens?
o   Brennt da noch ein Feuer für Gott in mir oder hat der Alltag, hat das „tägliche Allerlei“, die Erwartungen und die Enttäuschungen des Lebens und der Menschen meine Leidenschaft erstickt?
o   Wie steht es um meine Leidenschaft für die Bibel und für das Gebet?

o   Und wie steht es um meine Leidenschaft für meine Glaubensgeschwister und die Gemeinschaft. Habe ich da meinen Idealismus verloren?

o   Wie steht es um meinen Wohlwollentank? Ist der seit langem leer?

3.     Entwickle ich meine Gaben und Fähigkeiten?
o   In Stärken investieren, nicht Schwächen aufpeppeln damit sie mittelmässig werden.
o   Was sind meine beiden Topbegabungen? Kenne ich sie? Benutze ich sie?
o   Was tue ich um meine Gaben zu entwickeln?
o   Blieben meine Fähigkeiten in den letzten Jahren auf gleichem Niveau? Erhöht sich nur die Quantität meines Gabeneinsatzes, nicht aber die Qualität desselben?
Meine beiden Topgaben:  _______________________________________________
                                        
                                         _______________________________________________

4.     Verändert sich mein Charakter?
o   In die Charakterschwächen investieren und für die Stärken dankbar sein.
o   Was sind meine beiden grössten Schwächen? Meine beiden grössten Charakterdefizite.
1.      ____________________________________________________


2.      ____________________________________________________

o   Hat sich in diesen Gebieten etwas zum Positiven verändert in den letzten Monaten oder Jahren?
o   Erlebe ich an mir selbst, dass dieses Evangelium die Kraft hat frei zu machen und zu verändern, so dass ich auch für andere diese Hoffnung habe.
 
  1. Bringe ich bleibende Frucht für Jesus?
    • Wie steht es um mein Herz für Christus fernstehende Menschen? Beschäftigt mich dieses Thema? Zeigt sich davon irgendetwas in meinem Alltag?

    • Wie selbstzentriert ist mein Leben?
    • Die Lebendigkeit unseres Glaubens zeigt sich doch gerade darin, ob er sich multipliziert.
  1. Wie steht es um meinen inneren Frieden?

    • Ist mein innerer Frieden am Wachsen oder am Schrumpfen?
    • Der Energiehaushalt meines Lebens:
      • Wie gestresst bin ich?
      • Wie lange halte ich das Tempo durch, das ich gerade angeschlagen habe? Wie lange hält es meine Familie durch?
    • Bin ich dabei einzugehen zu der Ruhe, die uns noch vorhanden ist oder wird die Unruhe, die Sorgen, die Ängste von Jahr zu Jahr schlimmer
    • Verliere ich meine Frieden und wächst mein Stress v.a. 
      • weil ich manches, was ich tue aus den falschen Motiven tue, 
      • weil ich mich mit anderen messen möchte, 
      • weil ich mich vergleiche, 
      • weil ich jemand sein möchte. Das erhöht den Druck und schwächt meinen Energiehaushalt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert